Social Media & Vernetzung

Für die geplante Internetkommunikation setzt das AP2 auf Methoden des Schreibens für das Web, die darauf basieren, sich im Internet von Interessierten finden zu lassen. Maßnahmen wie Suchmaschinenoptimierung von Webseiten, Blogs, Kommunikation in Foren und Informationsportalen oder über Social Networks dienen dazu, die Auffindbarkeit der gewünschten Internetseite(n) zu erhöhen.” – aus dem Konzept Öffentlichkeitsarbeit und Beratung, AP2, LINAVO

Online-Kommunikation in den Social Media erhöht die Auffindbarkeit des eigenen Internetauftritts. Durch Linkaufbau werden Hinweise auf dem eigenen Internetauftritt im Internet generiert. Der Linkaufbau ist ein einfaches Mittel der Suchmaschinenoptimierung. “Linkaufbau lässt sich als eine Form des Marketings / der PR-Arbeit bezeichnen, die als höchstes Ziel die Generierung von Links auf Ihr Webangebot forciert” – Nicolai Kuban, Geschäftsführer der linkbird GmbH. Um die Vernetzung in den Social Media voranzubringen, wurden die verschiedenen Anbieter (Xing, Facebook, LinkedIn, Google+…) beobachtet. In erster Linie wurde nach Gruppen gesucht, die die maritime Wirtschaft als Diskussions- und Austauschthema haben.

Die Social Community Xing erwies sich schnell als das relevanteste Portal für eine Vernetzungsarbeit auf hohem professionellem Niveau. Xing funktioniert überwiegend mit beruflichen Kontakten. Es existieren verschiedene Gruppen, die sich um einen bestimmten Bereich herum organisieren. Folgende Gruppen wurden für den geplanten Master-Studiengang Maritime Wirtschaft als relevant betrachtet: Schiff & Hafen, Schifffahrt, Seefahrer und maritime Wirtschaft. Folgende Gruppen erwiesen sich auch für ein Online-Studium als interessant: E-Learning, Wissenschaftliche Weiterbildung. Aus inhaltlichen Gründen wurde entschieden, dass der Produktmanager über das Thema “E-Learning” und die Projektmitarbeiterin für Öffentlichkeitsarbeit und Beratung über das Thema “Maritime Wirtschaft” kommunizieren. Im ersten Schritt wurde eine kurze Vorstellung des Projektes und des geplanten berufsbegleitenden Online-Studiums “gepostet” (“posten” = Schreiben und Senden von Beiträgen in Newsgroups oder in Internet-Foren ; Wikipedia). Schon bei dieser ersten Vorstellung kamen mehrere Informationsanfragen von frühinteressierten Probandinnen und Probanden zurück. Nach einer ersten Ankündigung erfordert jedoch eine aktive Teilnahme regelmäßige “Posting” in den Social Media.

Wer sich über inhaltlich interessante Themen austauscht, kann die ersehnte Aufmerksamkeit und eine sinnvolle Vernetzung erzielen. Die genau Dosis an Informationen über aktuelle Themen zu kommunizieren braucht viel Geschick. Eine fundierte Arbeit in den sozialen Netzwerken braucht eine hohe Regelmäßigkeit und viel Zeit. Dementsprechend hat eine Kampagne in den Social Media einen hohen Preis. Jedoch ist es realistisch, sich mit wenig Aufwand und Mitteln, aber über ein hohes inhaltliches Know-how, in den verschiedenen Gruppen zu positionieren. Hiermit kann eine solide Basis für Linkaufbau geschaffen werden. Mit einem konkreten Beispiel wurde an der FH Flensburg die Frage nach der Benutzung solcher Medien – die bisher wenig bearbeiten werden-  erläutert. Die Projektmitarbeiterin Lucie Morin inszenierte das folgende Beispiel nicht nur, um Aufmerksamkeit in der Xing-Community zu erhalten, sondern auch um den Studiengangleiter des geplanten Online-Studiums mit den Social Media vertraut zu machen. Mit Hilfe einer kurzen Präsentation wurden die einfachen Ideen zur Vernetzung geschildert.

“Generation 50+” – Themen in den Social Media transportieren. Das gesellschaftliche Thema “die Beschäftigung der Generation 50+” wurde zeitgleich über zwei verschiedene Kanälen kommuniziert.

Einerseits stellte das Video “Generation Erfahrung” zum Projekt50Plus der Kommunikationsagentur MACHTWORT auf einfache – und schöne – Art das Thema in den Social Media dar.

(Videonachweis: MACHTWORT, Strategische Kommunikation, http://www.machtwort.gr / Creoflux Film- und Musikproduktion, http://www.creoflux.de / BANG BANG PHOTOGRAPHY, http://www.bangbang-photography.com)

Anderseits wurden beim 7. Bremer Schifffahrtskongress ein Vortrag (“Generation 50 plus – das verkannte Potenzial?“) und ein Workshop („Mitarbeiter 50 plus“) im Programm angekündigt. Eine Teilnahme der FH Flensburg und des Studiengangleiters  an dem Kongress war geplant. Das LINAVO-Projekt, insbesondere im Bereich der Öffentlichkeitsarbeit, hat sich als Ziel die Bewerbung des “Lebenslangen Lernen” gesetzt. Sich für das Thema “Beschäftigung der Generation 50+” zu interessieren, ist insofern nicht nur aus inhaltlichen Gründen sondern auch aus kommunikationellen Gründen nahe liegend. Denn die Zielgruppen (auch Multiplikatoren), die mit dem Online-Master-Studiengang Maritime Wirtschaft angesprochen werden, interessieren sich auch für dieses Thema.

In der folgenden Präsentation wird erläutert, wie diese Elemente in den Social Media umgesetzt wurden, um den geplanten Online-Studiengang inhaltlich sinnvoll im öffentlichen Diskurs zu positionieren.

Paralell zu der Vernetzung mit Xing wurde eine Facebook-Seite “Master Maritime Wirtschaft” eingerichtet. Eine Facebook-Seite erhöht die Auffindbarkeit (Google-Page-Ranking / Suchmaschinenoptimierung) des eigenen Internetauftritts. Außerdem ist eine solche Seite für das zukünftig laufende Online-Studium ein wichtiges Instrument der Vernetzung und der Identifizierung für die Online-Studierenden. Aktuell wurde diese Seite leider auf Grund eines Personalwechsels eingestellt. Es existiert momentan keine einheitliche Vereinbarung zum Umgang Social Media an der FH Flensburg und keine Arbeitsstelle, die die Betreuung der Seite übernehmen könnte.
Facebook-Seite Master Maritime Wirtschaft

Facebook-Seite / Bildernachweis: ©auremar, ©simke – fotolia.de

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