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Fachhochschule Flensburg |
INSTITUT FÜR NAUTIK UND MARITIME TECHNOLOGIE - INMT
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Maritim FH Flensburg Fachbereich Technik Maritimes Forschungs- und Ausbildungszentrum INMT – Institut für Nautik und
Maritime Technologie ISF – Institut für
Schiffsbetriebsforschung IMA - Institut für Maschinen und
Anlagen Prof. Dr.-Ing. Holger Watter Links |
Das INSTITUT FÜR NAUTIK UND MARITIME TECHNOLOGIE – INMT - ist die Nachfolgeeinrichtung des Instituts für Schiffsbetriebsforschung (ISF). Es ist eine zentrale Einrichtung der Fachhochschule Flensburg. Wegen seiner besonderen Bedeutung ist es dem Präsidium direkt zugeordnet (Satzungsentwurf). Es betreibt Forschung und Entwicklung sowie den Technologie- und Wissenstransfer in den Bereichen Nautik und maritimer Technologien. Logistische, ökonomische, ökologische und arbeitswirtschaftliche Fragestellungen werden einbezogen. Das INMT unterstützt die Organisation und Durchführung der grundständigen Studiengänge an der Fachhochschule Flensburg. Es betreibt bzw. beteiligt sich an Aus-, Fort- und Weiterbildungsaktivitäten der Fachhochschule Flensburg => Maritimes Zentrum. Das INMT organisiert die nationale und internationale Zusammenarbeit mit Hochschulen, Unternehmen und Organisationen für den maritimen Bereich. Informationstagung zur
Schiffsbetriebsforschung (ISF-Tagung): „Entwicklungen und Betriebserfahrungen in der Schiffsbetriebstechnik“ Die hochkarätige Informationstagung zur Schiffsbetriebsforschung (ISF-Tagung) der Fachhochschule Flensburg berichtet traditionell über neue Entwicklungen und Betriebserfahrungen des operativen Schiffsbetriebes: Alternative und aktuelle Betriebskonzepte, Energieeffizienz, Ressourcenschonung, Emissionsminderung, Wartung, Betrieb, Instandhaltung und zukünftige Herausforderungen sind die Kernthemen der Tagung. Sie wendet sich damit speziell an Reedereien, Werften, Klassifikationsgesellschaften und Zulieferbetriebe sowie Dienstleistungsunternehmen der maritimen Branche und ist somit für die Aus- und Weiterbildung des Fachpersonals in diesen Bereichen geeignet. Weiterhin ist diese Veranstaltung auch offen für Studierende der Schiffsbetriebstechnik und des Schiffmaschinenbaus, so dass sich Möglichkeiten der Kontaktaufnahme und „Recruiting“ ergeben. Eine begleitende Ausstellung gibt Gelegenheit zur Aussprache und Diskussion mit den entsprechenden Fachfirmen. Informationen zum Programm unter … Anmeldung hier Lotsenweiterbildung
Am Schiffsführungssimulator der FH Flensburg finden seit
Sommer 2010 regelmäßig Weiterbildungslehrgänge für die Lotsen der Lotsenbrüderschaft
NOK II (Nord-Ostsee-Kanal, Oststrecke) statt. Die Lehrgänge umfassen bisher
die Bereiche Shiphandling 1 (Manövrieren im Kieler
Hafen, Einlaufen in die Schleusen, Auslaufen aus den Schleusen,
Kanalpassagen, Wartemanöver in den Weichen etc.) und Shiphandling
2 (Manövrieren mit besonderen Antrieben wie Azipod,
Schottel, Doppel-Propeller etc.). Weiter
Aktivitäten in Vorbereitung sind die Erstellung neuer Seegebiete z.B.
Nord-Ostsee-Kanal, Trave sowie die Erprobung von Ausbauvarianten im
Nord-Ostsee-Kanal. Ansprechperson: Kapt. Dipl. Wirt.-Ing. Günter
Schmidt, Kapitän
Dipl.-Ing. Dieter Grote. Im Rahmen des BMWi-Gesamtvorhabens „Entwicklung effizienter Methoden zur Analyse der Interaktion zwischen Schiffskörper und Antriebskomponenten im Hinblick auf Schwingungsdynamik und Betriebssicherheit“ sollen neue Berechnungsmethoden und Modelle entwickelt werden, mit denen eine genauere und effizientere Auslegung der einzelnen Antriebsstrangkomponenten sowie des gesamten Antriebsstranges unter Berücksichtigung der Wechselwirkungen mit dem Schiffskörper möglich sind. Alle Phasen der Entwicklung von der Angebotserstellung bzw. Projektierung sollen mit einem sehr engen Zeitplan mit möglichst geringem Fehler- oder Ausfallrisiko bis hin zur detaillierten Entwicklung methodisch erfasst und modelliert werden. Im Mittelpunkt steht dabei ein „Levelkonzept“, das Modelle mit unterschiedlichen Detaillierungsgrad für alle Komponenten zur Verfügung stellt. Ansprechpersonen: Prof. Dr. Boy, Prof. Dr. Krapoth BallastwasserbehandlungFörderwettbewerb Ballastwassermanagementsystem des Ministerium für Wissenschaft, Wirtschaft und Verkehr des Landes Schleswig-Holstein sowie der Wirtschaftsförderung und Technologietransfer Schleswig-Holstein GmbH: Ziel dieses Förderwettbewerbes ist die Entwicklung eines für eine Zertifizierung bereiten Ballastwassermanagementsystems, bei dem die Wertschöpfung überwiegend in Schleswig-Holstein erzielt wird und die internationale Wettbewerbsfähigkeit der Unternehmen und Wissenschaft gestärkt wird. Dabei soll das System den Kriterien der Internationalen Schifffahrtsorganisation (IMO) entsprechen: Sicherheit für das Schiff und die Besatzung, geringst mögliche Beeinträchtigung der Umwelt, einfache Bedienbarkeit des Systems, Wirtschaftlichkeit. In Deutschland ist das Bundesamt für Seeschifffahrt und Hydrographie (BSH) für die Zulassung von Ballastwasserbehandlungsanlagen zuständig. Ansprechpersonen: Prof. Dr. Boy, Dipl.-Ing. Eggert, Prof. Dr. Watter. Emissionsminderung durch zweistufige TurboaufladungZiel des ZIM-Projektes (Kooperationsprojekt im zentralen Innovationsprogramm des BMWi) ist die Ermittlung der maximal möglichen Verminderungspotentiale zur Senkung des Kraftstoffverbrauches und der CO2-Emissionen von Schiffsdieselmotoren. Dazu sollen sämtliche konstruktiven, thermodynamischen und verbrennungstechnischen Möglichkeiten evaluiert werden. Aufgabe der FH Flensburg ist dabei die wissenschaftlich-technische Bearbeitung des Teilprojektes „Zweistufige Aufladung für Schiffsdieselmotoren“. Ansprechpersonen: Prof. Dr. Boy, Dipl.-Ing. Eggert. E4Ships
Nationales Innovationsprogramm Wasserstoff- und
Brennstoffzellentechnologie (NIP):
Brennstoffzellen im maritimen Einsatz - E4Ship: www.e4ships.de (i.V. mit der HAW Hamburg 2010 bis 2016):
Ziel des bis 2016
laufenden Projekts ist es, die Funktionsfähigkeit von Brennstoffzellen in der
Bordenergieversorgung von Schiffen unter Alltagsbedingungen nachzuweisen.
Gegenüber herkömmlichen Schiffsaggregaten können Brennstoffzellen wesentlich
zur Reduktion von Emissionen beitragen. Die Schadstoffe zu reduzieren, ist
eine dringliche Anforderung an Reedereien, da in immer mehr Häfen strenge
Umweltverordnungen gelten, die Emissionsobergrenzen vorschreiben (sogenannte
ECA-Zonen). In e4ships kommen sowohl Hochtemperatur-Brennstoffzellen mit Schmelzkarbonattechnik, als auch
Niedertemperatur-Brennstoffzellen mit PEM-Technologie (PEM = Proton Exchange
Membrane) zum Einsatz. Die Herausforderungen im Projekt bestehen in der
technischen Systemintegration in verschiedene Schiffstypen und der Ableitung
einheitlicher technischer Standards. Ansprechperson: Prof. Dr. Watter.
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