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Im Studiengang Elektrische Energiesystemtechnik an der Fachhochschule Flensburg werden die Studierenden auf wissenschaftlicher Grundlage anwendungs- und praxisorientiert ausgebildet. Die Zusammenarbeit mit der Industrie, die nicht nur durch die Bachelor-Thesis und die Praxisphase Bestandteil des Studiums ist, sondern die sich auch in der vielfältigen konkreten Projektzusammenarbeit mit den Lehrenden zeigt, prägt das Studium maßgeblich.
Energie, insbesondere elektrische Energie, versorgt industrielle Produktionsprozesse. Vom Papier über die Nahrungsmittelindustrie, von Vorprodukten aller Art bis zur Abfallsortierung – im privaten wie industriellen täglichen Leben sind Systeme der elektrischen Energiesystemtechnik in Form von Versorgungseinrichtungen, Antrieben, Sensoren, Steuer- und Regeleinrichtungen allgegenwärtig. Entsprechend vielfältig sind die inhaltliche Ausrichtung des Studiums und die spätere Berufstätigkeit der Absolventinnen und Absolventen.
Die Basiskompetenzen aus der Elektrotechnik, der Mathematik und der Physik sind ein wichtiger Bestandteil der ersten Studiensemester. Hier werden substanzielle Grundlagen gelegt, auf denen in späteren Semestern fachspezifische Vorlesungen aufbauen. Ein großer Teil der Lehre findet als Laborveranstaltung oder Workshop statt: in Laborveranstaltungen vertiefen die Studierenden an industrienahen Versuchsständen das erworbene Wissen und lernen industrielle Komponenten und Softwarewerkzeuge kennen. In Workshops werden im Labor oder am PC gemeinsam mit den Lehrenden neue Wissensgebiete erarbeitet. Die Praxisnähe der Lehre hat dabei einen hohen Stellenwert.
Die Studierenden werden fundiert in die Methoden technisch-wissenschaftlicher Problembehandlung eingeführt, wobei die Fähigkeit zu selbständigem Denken und Arbeiten im späteren Berufsfeld entwickelt wird. Die Ausbildung befähigt die Studierenden, auf dem derzeitigen Stand der jeweiligen Technologie eigenständig ingenieurmäßige Aufgabenstellungen wahrzunehmen. Der Abschluss Bachelor of Engineering (B. Eng.) verdeutlicht dieses Ziel und liefert als erster berufsqualifizierender Abschluss die formale Qualifikation für die Übernahme ingenieurmäßiger Verantwortung in unserer Gesellschaft. Dabei bereitet das Studium auf zukünftige Technologien vor und die Studierenden lernen, ihr Fachgebiet in einem gesamtgesellschaftlichen Zusammenhang zu sehen. Soziale Kompetenzen wie die Fähigkeit, mit anderen Menschen zielgerichtet zu kommunizieren sowie teamorientiert zu denken und zu handeln, werden im Studium geprägt.
Das Bachelorstudium Elektrische Energiesystemtechnik vertieft im 6. Studiensemester zwei Alternativen inhaltlicher Schwerpunkte: im Schwerpunkt Elektrische Energiesystemtechnik steht der Betrieb energietechnischer Anlagen im Vordergrund. Entsprechend vertiefen die Module Fragestellungen der Leittechnik, der Steuerung und Regelung sowie der Modellbildung und Simulation komplexer Anlagen. Der zweite Schwerpunkt Regenerative Energietechnik fokussiert Technologie und Betrieb von Windenergieanlagen, photovoltaischen und solarthermischen Anlagen, Kleinkraftwerken und Biomasseverwertung und beinhaltet somit Technologiefelder der Regenerativen Energietechnik.
Beide Schwerpunkte können alternativ belegt werden, wobei eine punktuelle Vertiefung im jeweils anderen Schwerpunkt durch Wahl entsprechender Module in den Wahlmodulen oder im Projektmodul möglich ist.
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