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Flensburger und ihre Krankenhäuser: das passt!
Flensburg, 23.01.2012 - Zum dritten Mal untersuchten Studierende des Studienschwerpunkts Krankenhausmanagement der Fachhochschule Flensburg unter Leitung von Professor Dr. Roland Trill das Ansehen der Flensburger Krankenhäuser. Die Untersuchung wird als Semesterprojekt in jedem zweiten Wintersemester durchgeführt. Diesmal beteiligten sich rund 500 Bürger an dieser Befragung.
„Zusammenfassend kann man festhalten, dass die Flensburger Bürger mit ihren Krankenhäusern weitgehend zufrieden sind.“ stellt Professor Trill fest. „Beide Krankenhäuser haben sich seit 2008, bewertet man sie mit Schulnoten, kontinuierlich verbessert. Während die Diakonissenanstalt eine Durchschnittsnote von 2,31 (2010: 2,38) erreicht, schneidert das Franziskus-Hospital mit 2,36 (2010: 2,45) nur geringfügig schlechter ab. Bemerkenswert ist die Tatsache, dass Bürger, die noch nicht in den Flensburger Krankenhäusern versorgt wurden, diese schlechter bewerten als solche, die bereits Patient gewesen sind. Dies beweist, wie schwer es Krankenhäuser haben, ein gutes Image aufzubauen und zu erhalten. Schließlich verbindet man Krankenhäuser mit Krankheit und Tod, zwei Themen die sicher eher negativ besetzt sind.“ Nach wie vor ist das Diakonissenkrankenhaus bei der Bevölkerung bekannter. 69% der Befragten nannten es als erstes bei der Frage, welche Flensburger Krankenhäuser bekannt seien. Beide Krankenhäuser konnten aber bei der Frage, ob der Patient im Mittelpunkt stände punkten. Immerhin 34% (Diakonissenkrankenhaus) bzw. 24 % (Franziskus-Hospital) stimmten hier vollständig zu – sicher eine sehr positive Entwicklung.
„Auffallend war, dass die Bürger trotz der überwiegend positiven Sicht relativ wenig über die Krankenhäuser wissen. So wussten nur 47% der befragten Bürger, dass beide Krankenhäuser miteinander kooperieren. Das waren sogar 11% weniger als 2010. Ebenfalls hat uns überrascht, dass nur relative wenige Bürger die Fachabteilungen den richtigen Krankenhäusern zuordnen konnten. Immerhin wissen mittlerweile rund 64%, dass die Zentrale Notaufnahme in der Diakonissenanstalt beheimatet ist (2010: 60,7%). Nur noch die Geburtsklinik wurde von mehr als der Hälfte der Befragten richtig zugeordnet. Hier scheinen uns die Krankenhäuser gefordert, die praktizierte Arbeitsteilung noch besser deutlich zu machen“, so Prof. Trill.
„Die Bürger setzen bei der Information über die Krankenhäuser insbesondere auf Freunde/Verwandte (also Erfahrungen) und den Hausarzt. Erstmalig liegen hier Freunde und Verwandte vor dem Hausarzt. Den bemerkenswertesten Sprung hat das Internet gemacht. Immerhin nutzen 38% der Bürger die Informationen aus dem Internet. Nach wie vor scheinen Tage der Offenen Tür oder Informationsveranstaltungen die Meinung wenig zu beeinflussen.“ „Erfreulich ist der positive Trend in der Bürger- bzw. Patientenmeinung. Eine noch gezieltere Informationspolitik sollte dazu beitragen können, den Wissensstand über die Krankenhäuser weiter zu verbessern.“
Weitere Informationen:
Prof. Dr. Roland Trill
D 24943 Flensburg
Tel. 0461 805 1473
Fax 0461 805 1496
Mail trill@fh-flensburg.de

